Nebel

Nebel 2Freitag Nachmittag in Hamburg, auf dem Heimweg, umfangen von wattigem Nebel.

Nicht nur die Farben und Formen werden verschluckt, auch die Geräusche sind gedämpft und klingen wie von weit her.

Nebel 1

Die vertraute Umgebung ist verschwunden, ersetzt durch ein undurchdringliches  Etwas, dem man mit anderen Sinnen begegnet.

Nebel 4

Fremd, geheimnisvoll, gleichzeitig merkwürdig geborgen. Zurückgeworfen auf sich selbst, beginnt man entweder, Rilke zu zitieren, selber zu dichten, Fantasy-Romane zu erfinden oder besonders helle Laternenlieder zu singen. Hören kann einen sowieso keiner… In diese Gedanken versunken löst sich direkt vor einem eine Gestalt aus dem Nebel. Ah, doch nicht alleine…

Zu Hause angekommen dauert es eine Weile, bis sich der Zauber gelöst und und die Sinne sich wieder umgestellt haben. Gut, einen Hafen, ein Heim zu haben.

Nebel 3

2 Gedanken zu “Nebel

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